Re: wir schreiben eine Geschichte
Verfasst: Sa 3. Okt 2026, 16:06
RobinHood hat geschrieben: Sa 3. Okt 2026, 15:26Mausi am Fenster, ich ganz hinten... Pinoccio hat seine Klasse offenbar schon wieder vollstÀndig unter Kontrolle.![]()
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RobinHood hat geschrieben: Sa 3. Okt 2026, 15:26Mausi am Fenster, ich ganz hinten... Pinoccio hat seine Klasse offenbar schon wieder vollstÀndig unter Kontrolle.![]()
he nei nei das isch stabilAmadeus hat geschrieben: Fr 2. Okt 2026, 16:59JĂ€, i ha au TrĂ€ne glacht. Und Mausi, blib du ruhig am FĂ€nschter... i setz mi lieber irgendwo ane, wo nĂŒt abbrĂ€che cha.
ig cha nĂŒmm wĂŒrkli nĂŒmm trĂ€nĂ€ rugĂ€lĂ€ buchkrĂ€mf und mini biuder si zum schiessĂ€Pinoccio hat geschrieben: Do 1. Okt 2026, 17:21Da Seitenzauber offenbar den verstĂ€ndlichen Wunsch geĂ€ussert hat, vor ihrer Fortsetzung zu erfahren, worum es in dieser Geschichte eigentlich geht, sehe ich mich erneut gezwungen, Ordnung in etwas zu bringen, das sich gegen jede Form von Ordnung inzwischen erfolgreich zur Wehr setzt.
Ich möchte vorsorglich darauf hinweisen, dass ich lediglich zusammenfasse.
FĂŒr den Inhalt sind andere verantwortlich.
Alles begann vergleichsweise harmlos.
Was rĂŒckblickend bereits der erste Fehler war.
VatrenaLina hatte die Idee, gemeinsam eine Geschichte zu schreiben. Jeder sollte ein StĂŒck beitragen und anschliessend einen anderen User auswĂ€hlen, der weiterschreiben musste.
Eine einfache Regel.
Ein leicht verstÀndliches Prinzip.
Eigentlich.
Dann kam Miamor88.
Sie brachte einen geheimnisvollen roten Koffer, alte Liebesbriefe und ein Bild ins Spiel.
Damit war nach sehr kurzer Zeit klar, dass aus einer gemeinsamen Geschichte keine gemĂŒtliche ErzĂ€hlrunde werden wĂŒrde.
KnipsKeks ĂŒbernahm und tat das, was eine Fotografin offenbar tut, wenn eine Geschichte noch halbwegs verstĂ€ndlich ist: Sie machte sie mit einem geheimnisvollen Bild komplizierter.
Irgendwann wurde Mausi in dieses Bild hineingezogen.
Dort wurde sie klein, begegnete schwarzen MĂ€nnern, seltsamen Gestalten und allerlei Dingen, die ein vernĂŒnftiger Mensch vermutlich möglichst nicht angefasst hĂ€tte.
Mausi hingegen war dabei.
Damit war diese Hoffnung ohnehin erledigt.
Immerhin tauchte Amadeus auf und entwickelte einen Plan.
Was uns bereits frĂŒh zeigte, dass selbst historische Interessen an Römern und Wikingern einen Menschen nicht darauf vorbereiten, in einer Geschichte mit Feenstaub, magischen Bildern und Mausi zu landen.
Elfenherz erschien ebenfalls.
NatĂŒrlich nicht einfach so.
Bei Elfenherz kommt niemand einfach nur durch eine TĂŒr.
Da gibt es Feenstaub, Licht, Elfen, Zauber und vorzugsweise noch einen Reim dazu.
Zwischendurch wurde aus einem völlig normalen Wort dann eines der grössten sprachlichen Probleme dieser Geschichte.
Jemand sprach von einem âHangâ.
Oder von einer âHandâ.
Oder zumindest verstand jemand etwas in dieser Richtung.
Amadeus jedenfalls bewies eindrucksvoll, dass Dialekte nicht nur kulturell bereichernd, sondern unter bestimmten UmstÀnden auch lebensgefÀhrlich sein können.
WĂ€hrend andere noch darĂŒber diskutierten, was eigentlich gemeint war, hing er tatsĂ€chlich irgendwo an einem Abgrund.
Damit war aus einem sprachlichen MissverstÀndnis ein praktisches geworden.
Ich halte fest:
Wer kĂŒnftig in dieser Geschichte das Wort âHangâ verwendet, sollte bitte zusĂ€tzlich eine Zeichnung beilegen.
Mausi hatte wÀhrenddessen andere Sorgen.
Wobei âSorgenâ bei ihr relativ zu verstehen ist.
Solange irgendwo ein Aperol erreichbar ist, scheint die Lage fĂŒr sie grundsĂ€tzlich noch beherrschbar zu sein.
Schwarze MĂ€nner?
Aperol.
Magische TĂŒren?
Aperol.
Jemand hÀngt am Abgrund?
Erst retten, danach vermutlich Aperol.
Irgendwann landete die Gruppe auf einer Plattform, es erschienen weitere TĂŒren, ein Schwert, eine römische MĂŒnze und genĂŒgend geheimnisvolle Mechanismen, um jeden normalen Menschen zur Umkehr zu bewegen.
Wir gingen selbstverstÀndlich weiter.
strubeli housi, der wiederholt erklÀrt hat, vom Geschichtenschreiben keine Ahnung zu haben, wurde ebenfalls hineingezogen.
Er bewies damit eine bemerkenswerte FĂ€higkeit:
Keine Ahnung haben und trotzdem zuverlÀssig tiefer ins Chaos geraten.
Eine römische MĂŒnze fĂŒhrte weiter, ein altes Schwert tauchte auf und irgendwann befand sich die Gruppe in einem CafĂ©.
Was im Vergleich zu allem Vorherigen beinahe vernĂŒnftig wirkte.
Dann kam busty@ons dran.
Sie wollte eigentlich ebenfalls nicht unbedingt schreiben, schrieb natĂŒrlich trotzdem und reichte die Verantwortung möglichst schnell an Elfenherz weiter.
Elfenherz hatte zuvor offenbar gehofft, dass man sie vielleicht vergisst, wenn sie sich still verhÀlt.
Eine interessante Theorie.
Sie funktionierte nicht.
Also kamen wieder Reime, Feenstaub und Zauber hinzu, und am Ende durfte VatrenaLina ĂŒbernehmen.
VatrenaLina entschied, dass der bisherigen Geschichte eindeutig eines gefehlt hatte:
Kroatien.
Also ging es nach Split.
Dort bekamen wir eine alte HĂŒtte, einen See, Liebesdrama, Katarina, Marko, Familiengeheimnisse, einen geheimnisvollen Mann und natĂŒrlich einen Kuss.
Mit anderen Worten:
Innerhalb weniger AbsÀtze befanden wir uns nicht mehr in einer Gemeinschaftsgeschichte, sondern mitten in einem kroatischen Liebesroman.
arissa ĂŒbernahm anschliessend und hielt es offenbar fĂŒr notwendig, noch einen schwarzen Hund, Fussball, Wikinger, einen Sturm, schwarze MĂ€nner und ein unheimliches Haus hinzuzufĂŒgen.
An dieser Stelle gab es bereits genĂŒgend HandlungsstrĂ€nge fĂŒr ungefĂ€hr sieben BĂŒcher.
Baker sah das Haus und dachte vermutlich:
Das ist noch viel zu gemĂŒtlich.
Also bekamen wir zerkratzte Bilder, Kinderlachen, eine Frau im Spiegel, verschlossene RĂ€ume und eine AtmosphĂ€re, bei der vermutlich selbst die schwarzen MĂ€nner kurz ĂŒberlegt haben, ob sie nicht lieber heimgehen.
Baker wÀhlte Mausi.
Warum auch immer jemand nach allem Vorherigen freiwillig Mausi in ein verlassenes Horrorhaus setzt, wird eines Tages Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen sein.
Mausi fĂŒhrte uns jedenfalls weiter durch dieses Haus.
Baker war gefangen, TĂŒren waren verschlossen, bibi untersuchte alles, Amadeus und strubeli versuchten irgendetwas aufzubrechen und Elfenherz stellte fest, dass gewisse Versuche vermutlich wenig bringen wĂŒrden.
Dann tauchte ich auf.
Mit schwarzen Stiefeln und einem Schwert.
Ich möchte an dieser Stelle ausdrĂŒcklich festhalten, dass ich als pensionierter Realschullehrer normalerweise weder mit schweren schwarzen Stiefeln noch mit einem Schwert auftrete.
Aber diese Geschichte hatte den Bereich des Normalen zu diesem Zeitpunkt ohnehin lÀngst verlassen.
Das Schwert kam in einen Mechanismus, das Haus begann zu beben und die TĂŒren öffneten sich.
Amadeus fand wieder seine römische MĂŒnze.
NatĂŒrlich.
Andere Menschen finden Kleingeld.
Amadeus findet historische SchlĂŒssel zu magischen TĂŒren.
Dann erschien ein goldenes Herz mit Rissen, eine weisse Frau mit einem roten Kleid und alte Briefe von Mausis Ur Ur Urgrossmutter.
Wie viele âUrâ es genau waren, weiss ich inzwischen nicht mehr.
Es waren jedenfalls genug, um jeden Stammbaum erheblich zu beschÀftigen.
Und dann geschah das, was nach dem frĂŒheren Dialektproblem eigentlich niemand mehr fĂŒr möglich gehalten hĂ€tte:
Amadeus hing tatsÀchlich wieder.
Diesmal nicht sprachlich.
Diesmal richtig.
Der Boden brach weg, er rutschte ab und musste von Pinoccio, Baker und strubeli gerettet werden.
Ich möchte festhalten, dass dies ein weiterer Beweis dafĂŒr ist, dass man in dieser Geschichte Wörter wie âhĂ€ngenâ, âfallenâ und âanfassenâ möglichst vermeiden sollte.
Anschliessend bekam Mausi ihre alten Briefe, die weisse Frau verschwand und irgendeine Stimme fragte:
âWer ist der NĂ€chste?â
Mausi entschied:
Pinoccio.
Ich danke ihr noch heute dafĂŒr.
Da inzwischen kaum noch jemand wusste, wo wir waren, wer lebte, wer hing, wer verschwunden war und ob wir uns noch in einem Bild, einem Haus oder bereits in einem anderen Jahrhundert befanden, tat ich das einzig VernĂŒnftige:
Ich schrieb eine Zusammenfassung.
Dass ausgerechnet diese Zusammenfassung nun erneut verlangt wird, zeigt, dass gewisse Fehlentscheidungen lebenslange Folgen haben.
Danach ging es in die verschneiten Alpen des Jahres 1958 und anschliessend in das Jahr 1971.
Wir landeten in meiner Schulzeit.
Ja.
Ich hatte damals Haare.
Diese Information erfreute einige Mitglieder offenbar mehr als sÀmtliche historischen Details.
Wir fanden eine Schule, eine junge Version meiner selbst, Anna, das goldene Herz und weitere Hinweise auf die Vergangenheit.
Nebenbei ergaben sich weitere sprachliche MissverstĂ€ndnisse, unter anderem rund um Begriffe wie âBĂ€nkliâ.
Auch dort zeigte sich erneut:
Eine internationale Tippcafe Reisegruppe sollte niemals davon ausgehen, dass alle unter demselben Wort dasselbe verstehen.
Am Ende wÀhlte ich bluemchen_88.
Nicht ganz zufÀllig.
Sie hatte zuvor gefragt, ob diese Geschichte eigentlich irgendwann einmal endet.
Ich war der Meinung, dass sie die beste Möglichkeit bekommen sollte, selbst aktiv an dieser Frage mitzuarbeiten.
Man könnte sagen:
Die Auswahl erfolgte durch die Blume.
bluemchen war darĂŒber erwartungsgemĂ€ss begeistert.
Also ungefÀhr gar nicht.
Sie schrieb trotzdem weiter und fĂŒhrte uns in ihre Schulzeit.
Dort tauchte Daniel auf, eine frĂŒhere Liebesgeschichte, ein MissverstĂ€ndnis mit einem Kuss und genĂŒgend Drama, um Miamor88 vermutlich bereits aufmerksam werden zu lassen.
Das Ganze entwickelte sich zu einem regelrechten Liebesfilm.
Am Ende kam heraus, dass manche Liebesgeschichten vielleicht deshalb scheitern, weil niemand zurĂŒckgeht und fragt, was tatsĂ€chlich passiert ist.
Und dann wÀhlte bluemchen RobinHood.
Damit begann eine weitere wichtige Phase dieser Geschichte:
Wir warteten.
RobinHood war nÀmlich gleichzeitig Gegenstand einer Suchaktion in einem anderen Forumsthema.
Mausi vermutete bereits, er werde vermutlich irgendwo als Retter im Wald auftauchen.
Es wurden Witze ĂŒber Suchtrupps gemacht.
Teilweise entstand der Eindruck, die Suche nach RobinHood sei organisatorisch besser vorbereitet als unsere gesamte Geschichte.
Dann tauchte er tatsÀchlich wieder auf.
Und schrieb.
Wer gehofft hatte, dadurch wĂŒrde es vernĂŒnftiger, wurde enttĂ€uscht.
RobinHood fĂŒhrte uns ĂŒber einen Globus nach Split, setzte uns in ein kaum kontrollierbares Boot und schaffte es, mich innerhalb kĂŒrzester Zeit in Shorts, Sandalen und Strohhut darzustellen.
Ich habe beschlossen, diesen Teil historisch nicht weiter aufzuarbeiten.
Das Boot landete irgendwie auf einer Insel.
RobinHood bezeichnete dies sinngemÀss als perfekte Landung.
Ein Ausdruck, der in dieser Geschichte Ă€hnlich grosszĂŒgig verwendet wird wie das Wort âPlanâ.
Schliesslich tauchten ein Café, eine Kamera, ein unbekannter Mann und AdrianaMare auf.
Adriana wurde ausgewÀhlt.
Sie bat vorsorglich darum, nicht sofort wieder einen Suchtrupp nach Split zu schicken.
strubeli housi stellte trocken fest, dass ein schweizerischer Suchtrupp vermutlich ohnehin so lange bis Kroatien benötigen wĂŒrde, dass Adriana lĂ€ngst fertig geschrieben hĂ€tte.
Adriana fĂŒhrte uns anschliessend durch Split.
Mit Kaffee, Musik, Spaziergang, einem gewissen Luka und einer langsam entstehenden Liebesgeschichte.
NatĂŒrlich blieb es nicht romantisch.
Wir bekamen einen sich selbststÀndig machenden Roller, Feenstaub, RobinHood als möglichen Mitverursacher und schliesslich eine unbekannte Frau mit einer Kamera.
Adriana stellte fest, dass Kameraangelegenheiten eindeutig besser zu KnipsKeks passen.
Also war KnipsKeks wieder dran.
Ihre Begeisterung darĂŒber war deutlich spĂŒrbar.
SinngemÀss fragte sie, was sie eigentlich verbrochen habe, stÀndig in diesem Chaos ausgewÀhlt zu werden.
Sie kĂŒndigte ausserdem an, dass wir etwas Geduld haben mĂŒssten, weil Arbeit und Privatleben vorgehen.
Eine vernĂŒnftige Aussage.
Daran sieht man, dass zumindest ausserhalb dieser Geschichte noch normale Entscheidungen getroffen werden.
KnipsKeks kam zurĂŒck und machte aus der Kamera das nĂ€chste Problem.
Sie fotografierte die Gruppe.
Nur zeigten die Fotos nicht unbedingt die Gegenwart.
Mausi landete auf einer Kuh.
Amadeus stand in Lederhosen auf einem Tisch und hielt seine römische MĂŒnze hoch.
Ich selbst stand vor einer Wandtafel.
Darauf:
BITTE NICHTS ANFASSEN.
Ich möchte betonen, dass dies bis heute der vernĂŒnftigste Satz dieser gesamten Geschichte ist.
strubeli housi erschien mit Grillzange und einer SchĂŒrze, auf der sinngemĂ€ss stand, dass er keine Ahnung habe, aber einfach mache.
Ich halte auch dieses Bild fĂŒr bemerkenswert realistisch.
Dann zeigte die Kamera Berge, Tirol und ein Gasthaus.
Dort stand Flo.
Wirt.
Tiroler.
Und zu diesem Zeitpunkt noch ein Mann, der vermutlich glaubte, sein Gasthaus unter Kontrolle zu haben.
Diese Illusion hielt nicht lange.
KnipsKeks wÀhlte Flo.
Flo holte die ganze Gruppe praktisch direkt in sein Gasthaus.
Dort gab es Grill, Austropop, Bier und eine Kuh.
RobinHood wollte fĂŒnf Bier.
Warum genau fĂŒnf, weiss niemand.
Vermutlich weil vier zu vernĂŒnftig gewesen wĂ€ren.
Mausi interessierte sich selbstverstĂ€ndlich fĂŒr Aperol.
Damit war wenigstens eine Konstante dieser Geschichte wiederhergestellt.
Die Kuh gelangte schliesslich hinter den Tresen.
strubeli housi hatte bereits zuvor auf einem Foto mit ihr diskutiert.
Ich nehme an, die beiden haben ihre Meinungsverschiedenheiten bis heute nicht vollstÀndig geklÀrt.
Elfenherz verteilte Feenstaub.
Die Musik wurde lauter.
RobinHood stand irgendwann auf einer Bank.
Flo verlor langsam die Kontrolle ĂŒber sein eigenes Gasthaus.
KnipsKeks fotografierte weiter.
Und ich versuchte vermutlich als Einziger noch immer, Menschen davon abzuhalten, Dinge anzufassen.
Dann zeigte die Kamera plötzlich einen alten Ballsaal.
Kerzen.
Blumen.
Ein Mann im Anzug.
Eine Hochzeit.
Und damit war sofort klar:
Miamor88 kommt.
Flo erkannte die Gefahr ebenfalls und ĂŒbergab ihr die Geschichte.
Miamor sah endlich ihre Chance gekommen.
Nach schwarzen MĂ€nnern, römischen MĂŒnzen, KĂŒhen, Feenstaub und diversen AbstĂŒrzen durfte die Geschichte nun romantisch werden.
Zumindest fĂŒr ungefĂ€hr fĂŒnf Minuten.
Es erschien eine rote TĂŒr mit der Aufschrift:
NUR FĂR GĂSTE MIT HERZ.
RobinHood versuchte sie zu öffnen.
Sie blieb zu.
Miamor berĂŒhrte die Klinke.
Die TĂŒr ging auf.
Ăber die symbolische Bedeutung möchte ich mich nicht Ă€ussern.
RobinHood behauptete vermutlich ohnehin, die TĂŒr habe geklemmt.
Im Ballsaal stand ein fremder Mann.
Er erklÀrte Miamor, er habe lange auf sie gewartet.
Miamor erkannte sofort, dass dies genau einer jener SÀtze ist, nach denen in Liebesromanen gewöhnlich alles kompliziert wird.
Damit bewies sie erhebliche Lebenserfahrung.
Sie bekam einen Umschlag.
Darin befand sich eine alte Buchseite.
Kapitel 18:
Die Hochzeit, die nie stattgefunden hat.
Auf der RĂŒckseite stand:
FINDE DIE BRAUT, BEVOR DIE MUSIK ENDET.
NatĂŒrlich fehlte die Braut.
Stattdessen hing plötzlich ein leeres Kleid im Raum.
Darauf stand der Name Katarina.
RobinHood wollte selbstverstÀndlich nÀher hingehen.
Miamor erklÀrte ihm, dass man mit den Augen schaut und nicht mit den HÀnden.
Ich möchte ihr fĂŒr diesen Satz ausdrĂŒcklich danken.
Endlich hört mir jemand zu.
Dann machte KnipsKeks wieder ein Foto.
Darauf erschien eine unbekannte Frau mit einem alten Buch.
Der Titel:
DIE VERLORENE BRAUT.
Miamor entschied, dass geheimnisvolle BĂŒcher und Liebesgeschichten nun eindeutig zu Seitenzauber gehören.
Und damit wÀren wir bei der Gegenwart.
Seitenzauber hat inzwischen gestanden, nur gelegentlich mitgelesen zu haben und deshalb den Ăberblick verloren zu haben.
Sie erinnerte sich allerdings dunkel daran, dass irgendwann bereits jemand eine Zusammenfassung geschrieben hatte.
Dieser Jemand war leider ich.
RobinHood kĂŒndigte daraufhin an, sich fĂŒr die bevorstehende Unterrichtsstunde ganz hinten hinzusetzen.
Ich antwortete, dass ich ihn genau dort ohnehin erwartet hÀtte.
Daraufhin brachen einige Mitglieder offenbar vollstÀndig zusammen.
Damit, liebe Seitenzauber, solltest du nun ungefÀhr auf dem aktuellen Stand sein.
Zur Sicherheit noch die wichtigsten Erkenntnisse dieser Geschichte:
Mausi und Aperol sind voneinander nur schwer zu trennen.
Amadeus sollte bei unklaren Dialektwörtern kĂŒnftig zuerst nachfragen und erst danach an irgendwelchen HĂ€ngen auftauchen.
RobinHood sollte weder unbeaufsichtigt fĂŒnf Bier bestellen noch Hochzeitstorten anfassen.
KnipsKeks sollte ihre Kamera vielleicht gelegentlich ausschalten.
Flo sollte KĂŒhe kĂŒnftig bereits an der EingangstĂŒr kontrollieren.
Elfenherz sollte Feenstaub nur noch unter Aufsicht verwenden.
strubeli housi versteht von der Geschichte nach eigener Aussage ungefÀhr genauso viel wie die Kuh.
bluemchen weiss inzwischen, dass man niemals fragen sollte, wann eine Geschichte endet.
Miamor hat erfolgreich bewiesen, dass selbst eine Kuh im Gasthaus irgendwann in einer Liebesgeschichte enden kann.
Und ich habe gelernt, dass man in einem Forum niemals freiwillig eine Zusammenfassung schreiben sollte.
Man wird diesen Auftrag offensichtlich nie wieder los.
So, Seitenzauber.
Die Tafel ist gewischt.
RobinHood sitzt hinten.
Mausi hat ihren Aperol und hat sich einen Fensterplatz ergattert .
Und du bist dran.